Kay Oppermann verlässt Kirchwistedt
Kirchwistedt. Kay Oppermann, vielseitiger Pastor und engagierter Öffentlichkeitsbeauftragter im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven, verlässt Ende Februar seine bisherige Gemeinde. Am 27. Februar wird der Theologe in einem Gottesdienst um 17.00 Uhr in der Johannes der Täufer-Kirche in Kirchwistedt von Superintendent Wilhelm Helmers aus seinem Dienst verabschiedet. Denn am 1. März tritt der 42-jährige Oppermann seine neue Stelle in Hannover an. Nicht mehr im Gemeindedienst wird er dann arbeiten, sondern als Referent für Internet-Arbeit im Evangelischen Medien- und Servicezentrum der hannoverschen Landeskirche (EMSZ) tätig sein.
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Diakonische Hilfe der Region "Stark wie eine" startet durch

Sittensen. „Schade, dass ich über die Hintergründe von Demenz erst jetzt so viel erfahre. Das hätte ich schon viel früher gebraucht,“ resümiert Sonja Meyerdierks das Einstiegsseminar für die Diakonische Hilfe der Region „Stark wie eine“ der Kirchengemeinde Kuhstedt, Gnarrenburg und Kirchwistedt. In Sittensen hatten sich die neun neuen Mitatbeiterinnen getroffen, um sich zusammen mit „diakonischem Nachwuchs“ aus Rhade, Selsingen, Zeven und Sittensen fortzubilden. 

 Renate Bleker aus Gnarrenburg schätzt am neuen Angebot der Diakonischen Hilfe Freiräume, die Angehörige von Hilfsbedürftigten erhalten. „Endlich kann ein Ehepartner ohne schlechtes Gewissen seinem Hobby in der Garage nachgehen, auch wenn der andere Ehepartner ständig Hilfe braucht,“ stellt die neue Mitarbeiterin fest. Waltraud Zimmermann hat in der zweitägigen Fortbildung gelernt, ihre Mutter besser zu verstehen. „Kontakte sind bei Demenz sehr wichtig. Ich werde das Gespräch mit Nachbarn und Freunden besonders fördern,“ berichtet die neue Mitarbeiterin aus Kirchwistedt. 

Beate Reinhardt aus Gnarrenburg wundert sich über die Reaktion von Freunden über ihre neue Tätigkeit. „Jemand sagte mir: ,Muss du dir das eigentlich antun?‘ Ich kann nur sagen, dass ich bei dieser Arbeit unheimlich viel zurück bekomme,“ so die Gnarrenburgerin. Auf die Möglichkeit der Unkostenerstattung für Angehörige weist Sandra Kutsch vom Kirchwistedter Team hin. „Bei Demenz ist zu den normalen Pflegestufen eine Erstattung von Betreuungsaufwendungen möglich. So können viele pflegende Angehörige das Angebot der Diakonischen Hilfe kostenneutral in Anspruch nehmen.“ 

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